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Nachwachsende Energien zum Heizen nutzen - Festbrennstoffkessel

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt führt zur steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen. Die Erzeugung von Strom und Wärme aus Sonnenlicht, die Erschließung von Umwelt- wärme durch Wärmepumpen und die Verbrennung von Holz als nachwachsendem Rohstoff in modernen Festbrennstoffkesseln, erlangen dabei wachsende Bedeutung.


Heizen mit Holz

Was spricht überhaupt für das Heizen mit Holz? Wenn man sich genauer damit beschäftigt, eine Vielzahl von Punkten:

  • Holz ist der erste und älteste Brennstoff der Welt. Es ist ein krisensicherer Brennstoff den es wahrscheinlich auch dann noch geben wird, wenn alle anderen Energien (Öl, Gas, Uran) aufgebraucht sind bzw. nicht mehr verwendet werden.
  • Holz ist der einzige Brennstoff, der in gewissem Umfang sehr häufig in der näheren Umgebung erhältlich ist. Er lässt sich selbständig zubereiten und macht damit unabhängig von externen Energie-Lieferanten.
  • Holz besitzt keinen einheitlichen Heizwert, bedingt durch die Vielzahl unterschiedlicher Holzarten. In der Regel lässt sich aber sagen, dass ein Kubikmeter Holz (20 % Restfeuchte) den gleichen Heizwert wie 200 Liter Heizöl oder 200 Kubikmeter Erdgas besitzen.
  • Die Verbrennungsrückstände, d. h. die reine Holzasche ist mit einer Vielzahl von Mineralstoffen versehen, u. a. Phosphor, Natrium, Calcium und Magnesium. Reine Holzasche eignet sich daher gut als Gartendünger. Man kann in diesem Zusammenhang schon fast von einer Recyclebarkeit des Rohstoffes Holz sprechen.
  • Beim Thema Recyclebarkeit ist der Umweltschutzgedanke natürlich nicht weit. Holz ist einer der schwefelärmsten Brennstoffe überhaupt und erzeugt daher auch kaum Schwefeldioxyd, welcher mit hauptverantwortlich für den sauren Regen gemacht wird.
  • Bei der Verbrennung des “Naturbrennstoffes” Holz entsteht nur so viel Kohlendioxid (CO 2 ),wie schon vorher beim Wachsen des Baums aufgenommen wurde. Insgesamt betrachtet weist Holz als Brennstoff also eine CO 2 –neutrale Umweltbilanz auf.

Technik, die sich auszahlt

Auch hier gibt es diverse Förderprogramme – wir informieren Sie gerne.

Der Brennstoff Holz kann in den verschiedensten Formen zum Einsatz kommen:

  • Stückholz - Offenfertiges Holz für den Einsatz als Brennstoff aufbereitetes Holz. (Kurzes Stückholz: Stücklänge über 15 cm bis ca. 50 cm und Langes Stückholz: Stücklänge über 50 cm bis ca. 100 cm)
  • Grobhackgut - Maschinell zerkleinertes Holz mit und ohne Rinde bis zu einer Stücklänge von 15 cm. Grobhackgut ist Holzhackgut mit überwiegend Stücklängen von mehr als 3 cm.
  • Späne - fallen bei der Holzbearbeitung an und sind nur für spezielle Feuerungen geeignet.
  • Pellets - Aus Säge- und Hobelspänen werden unter hohem Druck ohne Zugabe von Bindemitteln runde Stäbchen von 6 bis 12 mm Länge gepresst.
  • Holz-Briketts oder Holz-Presslinge - werden aus Schleifstaub und / oder Sägemehl durch mechanischen Druck hergestellt und dürfen keine chemischen Bindemittel enthalten.


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